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Öffentliche Anhörung des Unterausschusses Zivile Krisenprävention und Vernetzte Sicherheit
Die 24. Sitzung des Unterausschusses findet als öffentliche Ausschussberatung statt. Der vom BMZ herausgegebene Evaluationsbericht zum Zivilen Friedensdienst steht im Mittelpunkt der Beratung.
Termin:
06.02.2012 (16:30 - 18:30)
Empfehlungen zur Stärkung der Zivilen Krisenprävention
Zur Verabschiedung des Zwischenberichts des 2010 gegründeten Unterausschusses Zivile Krisenprävention und vernetzte Sicherheit erklären der Vorsitzende Joachim Spatz (FDP), die stellvertretende Vorsitzende, Kerstin Müller (Bündnis 90/Die Grünen) sowie die Obleute Roderich Kiesewetter (CDU) und Edelgard Bulmahn (SPD): "Mit 5 gut besuchten öffentlichen Anhörungen, diversen Expertengesprächen, 2 Delegationsreisen und 20 Empfehlungen zur Stärkung und Weiterentwicklung der deutschen Politik Ziviler Krisenprävention legt der Unterausschuss Zivile Krisenprävention und vernetzte Sicherheit mit den Stimmen von CDU/CSU, FDP, SPD und Bündnis 90/Die Grünen einen beeindruckenden Zwischenbericht vor."
Gegenentwürfe aus der Zivilgesellschaft. Jahrestagung der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung 2012 in Loccum
Entwicklungszusammenarbeit und Friedensarbeit werden zunehmend von Denkmustern staatlicher Sicherheitsvorsorge dominiert. Zivilgesellschaftliches Engagement, bisher orientiert an den Werten Frieden und Gerechtigkeit, erfährt eine Umdeutung und eine Inanspruchnahme für Sicherheitsinteressen des Staates. Diese Tendenz ist jüngst besonders in der Afghanistanpolitik zu beobachten. Das Schlagwort der „vernetzten Sicherheit“ ist ein Ausdruck dessen: eine Verwischung zwischen staatlichen und gesellschaftlichen Kompetenz- und Handlungsräumen einerseits und militärischen und zivilen Mitteln andererseits.
Termin:
02.03.2012 (13:30) - 04.03.2012 (13:00)
Plattform Zivile Konfliktbearbeitung lädt zu Präsentationen aus der Praxis der zivilen Konfliktbearbeitung. Anmeldefrist: 20.2.2012
Allgegenwärtig sind uns die Bilder und Argumente der Gewaltlogik. Zivile Konfliktbearbeitung bewegt sich in einer anderen Logik: Die Friedenslogik ist wertorientiert, baut auf Kooperation und Solidarität, will das Leben in seiner Vielfalt fördern, ist an Prozesse gebunden und oftmals alltäglich und unprätentiös.
BICC veröffentlicht Globalen Militarisierungsindex
"Der aktuelle Index untersucht die Militarisierungsgrade von 149 Ländern und dokumentiert die Entwicklung seit 1990. Der aktuelle GMI 2012 bestätigt den Trend, nach dem die Region des Nahen und Mittleren Osten weltweit am höchsten militarisiert ist. Im Jahr 2010 (das letzte Jahr, für das aktuelle Daten vorlagen) belegen Israel, Singapur, Syrien, Russland, Jordanien, Zypern, Südkorea, Kuwait, Griechenland und Saudi-Arabien die ersten zehn Plätze des GMI.
pax christi erwartet von der europäischen und deutschen Außenpolitik politische und diplomatische Vermittlungstätigkeit
In der pax christi Presseinformation vom 17.1.2012 heißt es: "Als Mitglieder der Kommission Friedenspolitik der katholischen Friedensbewegung pax christi verfolgen wir die anhaltende Eskalation des Konflikts in Syrien zwischen dem Regime Baschar al Assads und der Protestbewegung mit Entsetzen und Besorgnis. Abermals droht eine im Umfeld der arabischen Rebellion 2011 zunächst hoffnungsvoll in Gang gekommene Bewegung des gewaltfreien Widerstands gegen ein autoritäres Regime in einen Bürgerkrieg umzuschlagen.
Amnesty International fordert konsequenten Schutz der Menschenrechte
Anlässlich seiner Nordafrika-Reise fordert Amnesty International Außenminister Westerwelle auf, die Reise zu nutzen, um konsequenten Menschenrechtsschutz in der Region zu fordern. In der Presseinformation vom 9. Januar 2012 heißt es: "Gewalt und Unterdrückung drohen den Ländern im Mittleren Osten und Nordafrika auch im Jahr 2012, solange die Regierungen der Länder die Forderungen der Demonstranten nicht ernsthaft aufgreifen und umfassende Reformen umsetzen.
EED und Brot für die Welt kritisieren den Ausgang des Klimagipfels
Die evangelischen Entwicklungswerke Evangelischer Entwicklungsdienst (EED) und "Brot für die Welt" werten den Ausgang des Klimagipfels in Durban nur als bedingten Fortschritt. Sie begrüßen die in buchstäblich letzter Minute erzielte Einigung auf einen Fahrplan, der bis 015 zu einem verbindlichen Abkommen für alle Länder führen soll, das dann 2020 in Kraft tritt.
Bericht von Ulrich Frey zum Workshop der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung im Juli 2011
Die Plattform Zivile Konfliktbearbeitung hatte zusammen mit der Evangelischen Akademie Villigst für den 5. Juli 2011 zu einem Workshop über die vernetzte Sicherheit eingeladen. Der Bericht fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen.