Willkommen auf der Hompepage der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung!
Gegenentwürfe aus der Zivilgesellschaft. Jahrestagung der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung 2012 in Loccum
Entwicklungszusammenarbeit und Friedensarbeit werden zunehmend von Denkmustern staatlicher Sicherheitsvorsorge dominiert. Zivilgesellschaftliches Engagement, bisher orientiert an den Werten Frieden und Gerechtigkeit, erfährt eine Umdeutung und eine Inanspruchnahme für Sicherheitsinteressen des Staates. Diese Tendenz ist jüngst besonders in der Afghanistanpolitik zu beobachten. Das Schlagwort der „vernetzten Sicherheit“ ist ein Ausdruck dessen: eine Verwischung zwischen staatlichen und gesellschaftlichen Kompetenz- und Handlungsräumen einerseits und militärischen und zivilen Mitteln andererseits.
Termin:
02.03.2012 (13:30) - 04.03.2012 (13:00)
Plattform Zivile Konfliktbearbeitung lädt zu Präsentationen aus der Praxis der zivilen Konfliktbearbeitung. Anmeldefrist: 20.2.2012
Allgegenwärtig sind uns die Bilder und Argumente der Gewaltlogik. Zivile Konfliktbearbeitung bewegt sich in einer anderen Logik: Die Friedenslogik ist wertorientiert, baut auf Kooperation und Solidarität, will das Leben in seiner Vielfalt fördern, ist an Prozesse gebunden und oftmals alltäglich und unprätentiös.
Wie aber wird diese Friedenslogik in Projekten reflektiert, wo wird sie greifbar und sichtbar? Wo thematisieren wir offen und deutlich erkennbar, dass wir mit unserer Arbeit Werte wie Gewaltfreiheit, Menschenrechte, Partizipation und Toleranz Realität werden lassen wollen?
Der IDEEN-RAUM der diesjährigen Jahrestagung der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung (2. bis 4. März 2012) in Loccum bietet die Möglichkeit, konkrete Beispiele aus der Praxis vorzustellen.
pax christi erwartet von der europäischen und deutschen Außenpolitik politische und diplomatische Vermittlungstätigkeit
In der pax christi Presseinformation vom 17.1.2012 heißt es: "Als Mitglieder der Kommission Friedenspolitik der katholischen Friedensbewegung pax christi verfolgen wir die anhaltende Eskalation des Konflikts in Syrien zwischen dem Regime Baschar al Assads und der Protestbewegung mit Entsetzen und Besorgnis. Abermals droht eine im Umfeld der arabischen Rebellion 2011 zunächst hoffnungsvoll in Gang gekommene Bewegung des gewaltfreien Widerstands gegen ein autoritäres Regime in einen Bürgerkrieg umzuschlagen.
EED warnt vor Instrumentalisierung der Religionen im Konflikt und ruft alle Parteien zu strikter Gewaltenthaltung auf
"Die anhaltenden Gewaltausbrüche in Nigeria führen zu einer Destabilisierung des politischen Systems im Land. Der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) warnte in Bonn vor einer Instrumentalisierung der Religionen im Konflikt und rief alle Parteien zu strikter Gewaltenthaltung auf. "Die sich vermengenden sozialen, politischen, ökonomischen und religiösen Konflikte müssen auf Basis der Menschenrechte und der Demokratie im Land gelöst werden", so Katja Hansen, Nigeria-Referentin im EED.
Amnesty International fordert konsequenten Schutz der Menschenrechte
Anlässlich seiner Nordafrika-Reise fordert Amnesty International Außenminister Westerwelle auf, die Reise zu nutzen, um konsequenten Menschenrechtsschutz in der Region zu fordern. In der Presseinformation vom 9. Januar 2012 heißt es: "Gewalt und Unterdrückung drohen den Ländern im Mittleren Osten und Nordafrika auch im Jahr 2012, solange die Regierungen der Länder die Forderungen der Demonstranten nicht ernsthaft aufgreifen und umfassende Reformen umsetzen.
EED und Brot für die Welt kritisieren den Ausgang des Klimagipfels
Die evangelischen Entwicklungswerke Evangelischer Entwicklungsdienst (EED) und "Brot für die Welt" werten den Ausgang des Klimagipfels in Durban nur als bedingten Fortschritt. Sie begrüßen die in buchstäblich letzter Minute erzielte Einigung auf einen Fahrplan, der bis 015 zu einem verbindlichen Abkommen für alle Länder führen soll, das dann 2020 in Kraft tritt.
Menschenrechtsinstitut fordert öffentliche Anerkennung des Leids und Befassung mit rassistischen Einstellungen in Staat und Gesellschaft
Zu der Mordserie mit mindestens zehn Opfern, die einer Neonazi-Zelle zugeordnet wird, erklärt Prof. Dr. Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte, Berlin: "Es ist erschütternd, dass rechtsextremistische Terroristen über zehn Jahre hinweg Menschen in Deutschland aus rassistischen Motiven ermordeten und dass die Täter unentdeckt bleiben konnten.
Dokumentation der Öffentlichen Anhörung des Unterausschusses Zivile Krisenprävention
Am 26. September 2011 fand eine gemeinsame öffentliche Anhörung der Unterausschüsse Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung, Vereinte Nationen, internationale Organisationen und Globalisierung sowie Zivile Krisenprävention und vernetzte Sicherheit im Bundestag statt.
Bericht von Ulrich Frey zum Workshop der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung im Juli 2011
Die Plattform Zivile Konfliktbearbeitung hatte zusammen mit der Evangelischen Akademie Villigst für den 5. Juli 2011 zu einem Workshop über die vernetzte Sicherheit eingeladen. Der Bericht fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen.